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Grußwort von Karin Böhmer

Liebe Leserinnen und Leser,

eine Windmühle auf einer Insel in Dänemark. Wie so viele andere Windmühlen wird sie erhalten und liebevoll gepflegt, auch wenn sie längst nicht mehr in Betrieb ist. Ihre wirtschaftliche Bedeutung mag sie verloren haben, ihren großen kulturellen Wert hat sie behalten: für die Landschaft, die Menschen, die dort wohnen und für die, die zu Besuch kommen, so wie ich an diesem Tag. Die geschichtlichen Ursprünge von Mühlen reichen weit in vorchristliche Zeit. Wahrscheinlich wurden die ersten Mühlen vor mehr als viertausend Jahren im heutigen Irak errichtet.

Allen Mühlen ist gemeinsam, dass sie von einer Kraft angetrieben werden, mit der sie etwas zerkleinern, z.B. Getreide zu Mehl mahlen. Die Mühlenflügel der Mühle hier auf unserem Titelbild wurden einst vom Wind angetrieben, der auf der Insel reichlich und kräftig weht. Die Mühle nutzt die Kraft des Windes und das Dach der Mühle, an dem die Flügel montiert sind, ist dabei beweglich und lässt sich drehen, je nachdem, woher der Wind kommt.

Mich persönlich haben Mühlen schon immer fasziniert, gerade auch in spiritueller Hinsicht. Welche Kraft treibt mich an? Und wohin? Woraus schöpfe ich neue Kraft? Wir klagen ja oft über die „Tretmühle“ des Alltags, lassen uns antreiben vom ständigen Zuviel der Anforderungen und Erwartungen, das sich in diesen Corona-Zeiten noch verstärkt. Die Mühle nutzt die Kraft des Windes. Sie erinnert mich: Ich möchte mich in meinem Leben von Gottes guter Geistkraft bewegen lassen.

Sie wird mir geschenkt, einfach so. Sie strömt mir entgegen, ist unerschöpflich. Ich spanne die Flügel auf, öffne mich und spüre meine Lebenskraft. Die Kraft, die Gott mir geschenkt hat. Ich tue, was ich kann und muss mich nicht aufreiben. Ich darf zufrieden sein mit dem, was ich als meinen Teil leisten kann. Es kommt aus Gottes Kraft und wirkt. Das motiviert mich auf der Suche nach dem, was mir und anderen gut tut. Dafür bin ich dankbar.

Ich wünsche Ihnen und Euch ein gesegnetes Erntedankfest und einen farbenfrohen Herbst,

Ihre Pfarrerin,
Karin Böhmer

Schutzkonzept der Andreasgemeinde

Schutzkonzept zur Wiederaufnahme von Gottesdiensten

ab dem 24.5.2020 in der Ev. Andreasgemeinde Darmstadt

In Anlehnung an die Grundsätze zum Schutz der Gesundheit in gottesdienstlichen Versammlungen in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

  1. Der Kirchenvorstand der Ev. Andreasgemeinde freut sich, dass es wieder möglich ist, unter Einhaltung strenger Hygieneregeln Gottesdienst zu feiern. Hierzu wurden in der Evangelischen Kirche in Deutschland Eckpunkte entwickelt. Diese sind mit der Bundesregierung abgestimmt und entsprechen den rechtlichen Vorgaben des Landes Hessen (Schreiben von Kirchenpräsident Volker Jung vom 29.04.2020).

  2. Für unser Schutzkonzept gelten die folgenden Grundsätze, die in Abständen an die Situation angepasst werden. Die Maßnahmen sollen alle, die den Gottesdienst feiern, schützen. Gottesdienste werden deshalb nicht in der gewohnten Form gestaltet werden können. Um schrittweise Erfahrungen mit der neuen Gottesdienstsituation zu sammeln, wollen wir mit kürzeren Gottesdienstformen beginnen.

  3. Die Teilnahme an Gottesdiensten wird auf eine den Abstandsregelungen entsprechende Höchstzahl von Personen beschränkt. Wir markieren einen Mindestabstand von 1,5 m mit Stühlen. Personen, die in einem Hausstand leben, können nebeneinander sitzen. Unser Kirchsaal hat ca. 200 qm, daher soll eine Höchstzahl von 30 Personen eingehalten werden.

  4. Die Wahrung des Abstands beim Betreten und Verlassen des Kirchsaals und beim Aufsuchen der Plätze, sowie die Einhaltung der Höchstzahl an Personen wird durch drei Beauftragte pro Gottesdienst sichergestellt.

  5. Eine Anmeldung zum Gottesdienst wird erbeten (Telefon oder E-Mail).

  6. Wir empfehlen dringend das Tragen von Mund-Nase-Schutz. Liturgisch handelnde Personen halten ausreichenden Abstand (mind. 4 m).

  7. Die Kollekte wird am Ausgang kontaktlos gesammelt.

  8. Im Eingangsbereich werden Desinfektionsmittel im Spender zur Verfügung gestellt. Die Hände sind beim Betreten des Gemeindezentrums zu desinfizieren. Waschbecken sind zugänglich. Nach jedem Gottesdienst werden Türgriffe und Handläufe desinfiziert.

  9. Erkrankte Personen werden gebeten, auf mediale Gottesdienste (Internet, Radio, Fernsehen) auszuweichen.

  10. Das gemeinsame Singen im Gottesdienst entfällt. Die Gesangbücher werden nicht genutzt. Ausgeteilte Gottesdienstblätter werden nach dem Gottesdienst vernichtet.

  11. Wir verzichten auf Körperkontakt: kein Friedensgruß per Handschlag, keine Begrüßung oder Verabschiedung mit Handkontakt oder Umarmen etc., keine Handauflegung beim Segen, kein Segenskreis.

  12. Eventuelle Infektionsketten sollen nachvollzogen werden können. Dazu werden die Kontaktdaten der Eintretenden schriftlich festgehalten. Sind Teilnehmende persönlich bekannt, reicht es, die Namen und Telefonnummer zu notieren. Im anderen Fall wird um Name, Adresse und Telefonnummer gebeten. Die Anwesenheitsliste wird nach 21 Tagen vernichtet.

  13. Abendmahlsfeiern bergen besondere Risiken; wir sehen daher von einer Durchführung vorerst ab.

  14. Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen: Die Konfirmationsgottesdienste sind mit KV-Beschluss vom 22.4.2020 verschoben auf 30.8. (Vorstellungsgottesdienst) und 6./13.9. 2020. Es ist eine rechtzeitige Prüfung der Bedingungen angezeigt.

  15. Für Trauergottesdienste, Taufen und Trauungen gelten die o.a. Regelungen. Die Durchführung von Mini-Gottesdiensten und Kinderkirche orientiert sich an der Öffnung von KiTas und Grundschulen.

Im Falle der Wiederaufnahme werden entsprechende Regelungen festgelegt und mitgeteilt.

Für den Kirchenvorstand der Andreasgemeinde, Darmstadt 16.5.2020 Karlheinz Friedrich, Vorsitzender

Videogrußwort am 17.5.20

Videogrußwort am 17.5.20

Thema: Gottes Brücke – Regenbogen

Pfarrerin Karin Böhmer (K) und Pfarrerin Gudrun Goy (G)

Karin Böhmer: Wir begrüßen Sie und Euch!
Wieder sind einige Tage vorbei.
Tage, an denen wir Zuhause waren.
Tage, an denen wir Abstand halten.

Gudrun Goy: Trotzdem habe ich Schönes erlebt:
Ich habe einen tollen Regenbogen
gesehen. Aus meinem Fenster.
Einen doppelten. Schau mal. Ich habe ein Foto gemacht.
Ich freue mich immer noch über diese tollen Farben am Himmel.

K: Wie schön! Das kann ich gut verstehen.
Ich bin auch immer begeistert von dieser Schönheit am regengrauen Himmel.
Mit fällt dazu eine Geschichte in der Bibel ein.
Da sagt Gott:
„Ich setze einen Bogen an den Himmel.
Der ist wie eine Brücke von mir zu Euch Menschen.“
Das heißt: Gott verbindet sich mit uns Menschen.
Für mich ist das ein wichtiges Versprechen.
Gott ist bei uns.

G: Für mich sagt Gott damit:
Lebt getrost und mutig!
Träumt davon, dass sich etwas zum Guten ändert.
Gerade in dieser Zeit.
Denn Gott gibt neue Möglichkeiten.
Dafür ist der Regenbogen ein Zeichen.

K: Deswegen malen Kinder Bilder vom Regenbogen.
Die Kinder hängen die Bilder in die Fenster.
Damit alle sie sehen können.
Und Hoffnung bekommen.
Hoffnung darauf, dass es weiter geht.
Und schau!
In der Andreasgemeinde haben wir auch einen Regenbogen.
(der Regenbogen kommt ins Bild)

G: Wow! Der ist toll!
Der Regenbogen zeigt mir:
Gott hat viel Phantasie.
Da sind so viele bunte Farben.
Für mich haben die Farben alle eine Bedeutung.

K: Für mich auch.
Ich fange mal mit der Farbe ganz unten an.
Lila ist die unterste Farbe auf Gottes Brücke zu uns Menschen. (Tuch nehmen)
Lila ist die Farbe für die Traurigkeit.
Ich glaube, das ist ein Gefühl, das Menschen kennen. Gerade momentan.
Viele sind traurig.
Weil alles anders ist.
Weil vieles ausfällt.
Weil es langweilig ist.
Weil wir vieles vermissen, auch Menschen.
Weil wir manche Dinge lassen müssen.
Das macht traurig.
Und das ist ok.
Darüber dürfen wir auch traurig sein.
Denn das Traurig sein gehört zu unserem Leben dazu.
Darum ist die Farbe beim Regenbogen dabei.
(Tuch zum Bogen)

G: Dann ist da das Blau. (Tuch nehmen)
Blau wie der Himmel – der überall ist.
Blau wie Wasser, durch das Leben möglich ist.
Gott schenkt uns das Leben.
Und ein Versprechen: Ich bin bei dir!
Du, Mensch, bist mir wertvoll und kostbar.
Ich glaube, so ein Versprechen tut gut.
Gerade wenn wir traurig sind.
(Tuch zum Regenbogen)

K: Und Gott hat noch das Grün dazu getan:
(Tuch nehmen)
Grün, wie die Hoffnung.
Die spüre ich besonders im Frühling.
Der Winter ist vorbei.

Gottesdienste in der Andreasgemeinde

Wiederaufnahme mit Schutzkonzept

am Sonntag den 24.5.2020 um 10 Uhr

Der Kirchenvorstand der Andreasgemeinde begrüßt die Möglichkeit, wieder Gottesdienste feiern zu dürfen. Am 12. Mai 2020 wurde dafür ein Schutzkonzept beschlossen. Im Zentrum stehen folgende Maßnahmen:

  • Einhaltung der Abstandsregeln (1,5 m)

  • Mund-Nasen-Schutz dringend empfohlen

  • Wer Erkältungssymptome hat, nimmt bitte nicht teil.

  • kürzere Gottesdienste (max. 40 Minuten)

  • kein Gesang (auch keine liturgischen Gesänge)

Über das detaillierte Konzept und über alle weiteren Gottesdienste bis Mitte August informieren Sie sich bitte auf der Homepage oder unter Tel 06151-63627

Video-Andachten

Auf der Homepage des Dekanats Darmstadt werden auch in Zukunft sonntags Video-Andachten aus verschiedenen Gemeinden in Darmstadt angeboten (www.evangelisches-darmstadt.de).

Offener Kirchsaal

Der Kirchsaal ist weiterhin für das Innehalten und stille Gebet Einzelner geöffnet: am Mittwoch von 18 – 19 Uhr.

Sowie an den Sonntagen und Feiertagen von 10 – 12 Uhr, an denen keine Gottesdienste gefeiert werden können.

Kinderkirche und Mini- Gottesdienste

Bei der Durchführung von Kindergottesdiensten und Mini-Gottesdiensten orientieren wir uns an der Öffnung von Kindertagesstätten und Grundschulen und informieren über die Homepage, sobald auch diese Gottesdienste wieder aufgenommen werden.

Taufe oder Trauung

Bitte wenden Sie sich an Pfrin. Karin Böhmer Tel: 06151-63625.

Videogruß am Sonntag den 26.4.2020

Videogruß von Karin und Gudrun am Sonntag den 26.4.2020

Karin Hallo miteinander! Wir grüßen Sie und Euch.

Gudrun: Hier aus dem Kirchsaal von der Andreasgemeinde.

Karin: „Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden. Jesus lebt!“

Gudrun: So haben wir Sie und Euch begrüßt. Zu unserem Video-Gottesdienst an Ostern.

Karin: Ein Kreuz voller Blumen hat hier auf dem Altar gestanden.

Gudrun: Das Kreuz mit den Blumen ist ein Zeichen für Ostern: Jesus ist auferstanden. Jesus lebt.

Das Kreuz mit den Blumen zeigt uns:
An Ostern kommen Freude, Mut und Hoffnung in unser Leben.
Weil Gott neues Leben schenkt.
Neues Leben das blüht wie die Blumen.

Karin: Zwei Wochen sind seit dem vorbei.
Aber die Stühle hier im Kirchsaal sind immer noch leer.

Mein rechter, rechter Platz ist leer“- dieses Spiel fällt mir gerade ein.
Leider bleibt der Platz leer. Anders als im Spiel. Und anders als wir uns das wünschen.

Gudrun: Gerade im Gottesdienst an Ostern haben wir gemerkt:
Uns fehlt die Gemeinschaft mit Ihnen und mit Euch.
Denn für einen Gottesdienst ist wichtig:
Das Sie und Ihr da seid.
Das wir zusammen singen, beten und auf Worte aus der Bibel hören.
Dass wir uns sehen und begegnen.

Das „ZUSAMMEN“ macht einen Gottesdienst zum Gottesdienst.

Wir spüren: Gemeinschaft ist wichtig für den Glauben!
Diese Gemeinschaft fehlt uns.

Karin: Und doch erleben wir Gemeinschaft in diesen Corona-Tagen. Nur anders.
Und das macht uns Mut.
Es gibt viele schöne Zeichen für diese Gemeinschaft. Ein paar wollen wir Ihnen und Euch zeigen:

Jemand hat einen Ostergruß auf die Straße gemalt,
hier vor dem Haus von der Andreasgemeinde. Alle können ihn sehen!
Mini-Gottesdienst wird zu Hause gefeiert und dann ein Foto davon geschickt.
Menschen schicken sich gegenseitig Texte, die Mut machen. Auch mir!

Gudrun: Ich freue mich über die Briefe, die kommen. Über Anrufe und Sprachnachrichten. Über die Bilder, die Ihr und Sie schicken.
Das ist toll! All das zeigt: Wir denken an einander.

Karin: Trotzdem ist der Kirchsaal bisher leer. Aber wir haben eine Idee.

Schicken Sie, schickt Ihr uns doch Texte, die Ihnen Mut machen. Bilder oder Fotos, über die Sie sich freuen. Gedichte, die Ihnen Hoffnung geben.

Gudrun: Die hängen wir dann in den Kirchsaal.
Dann ist ein Gedanke oder ein Bild von Ihnen hier im Kirchsaal.
Dann sind Sie und Ihr irgendwie da!

An dem Ort, wo wir hoffentlich bald wieder Gottesdienst feiern.
Wo wir Leben teilen.Wo wir Gemeinschaft erleben. Wo wir uns hoffentlich bald wieder sehen.

Karin: Bis dahin läuten die Glocken von den Kirchen.
An jedem Abend. Auch die Glocke in der Andreasgemeinde.

Die Glocke erinnert daran: Gott ist da- gerade jetzt, in diesen Zeiten.

Gudrun: Wenn die Glocke läutet, dann beten viele Menschen.
Das Gebet verbindet uns mit den Anderen und mit Gott. Da ist Gemeinschaft.
Und die gibt uns Mut, Hoffnung und Freude.

Karin: Und Gott segnet uns. Wir sprechen jetzt einen Segen und laden Sie und Euch ein, die Bewegungen mit uns gemeinsam zu machen:

Gott ist vor dir und zeigt dir den Weg,
Gott ist neben dir und nimmt dich in die Arme.
Gott ist mit dir und beschützt dich.
Gott segne und behüte dich,
heute, morgen und jeden Tag.
Amen.

Sonntagsgruß am 19.4.2020

1. Sonntag nach Ostern, Quasimodogeniti

Liebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser,

„Der Herr ist auferstanden – frohe Ostern“. Dieser Ostergruß wurde am Ostersonntag vor dem Gemeindezentrum mit bunter Straßenkreide auf den Asphalt geschrieben. Leider weiß ich nicht, von wem – sonst hatte ich „Danke“ sagen können… Ich habe ihn am Abend nach dem Glockenläuten entdeckt, als ich die Wäscheleine mit den übrig gebliebenen „Ostersegen zum Mitnehmen“ nach drinnen holen wollte.

„Frohe Ostern!“ Wenn ich andere auch nach den Ostertagen mit diesen Worten grüße, werde ich oft irritiert angeschaut. Dabei fängt die Osterzeit mit Ostersonntag erst an. Wir können uns also ruhig noch eine ganze Weile „Gesegnete Ostern“ wünschen! Damit erinnern wir uns gegenseitig immer wieder neu an die Kraft von Ostern, die sich in unserem Leben zeigen und sichtbar werden will. Gerade in dieser Corona-Zeit.

Daran erinnert auch der schöne Name des heutigen ersten Sonntag nach Ostern: „Quasimodogeniti“ – „Wie die Neugeborenen“. Wir sind Neugeborene aus der Kraft von Ostern. Hoffnung wird in uns lebendig, weil Jesus von den Toten auferstanden ist. So heißt es im Wochenspruch für die kommende Woche:

„Gelobt sei Gott, Ursprung von Jesus Christus, zu dem wir gehören. Gott hat großes Mitleid gehabt und uns wiedergeboren, so dass Hoffnung in uns lebendig geworden ist, weil Jesus Christus von den Toten aufgestanden ist.“ (Erster Petrusbrief 1,3 BIGS 2011)

Und der für diesen Sonntag vorgesehene Predigttext aus Jesaja 40, 26 – 31 endet mit den Worten:
„Die auf Gott hoffen, gewinnen neue Kraft, sie steigen auf mit Flügeln wie Adler.
Sie laufen und werden nicht matt, sie gehen und werden nicht müde“. (Jesaja 40,31 BIGS 2011)

Worte, denen wir nachgehen können an diesem Sonntag und in der kommenden Woche:
Wo spüre ich die Kraft von Ostern in meinem Leben?
Was ist gerade trotzdem gut, lebensbejahend, lebendig?

Dazu ein Gebet:
ICH bin die Auferstehung und das Leben, sagt Christus.
ICH bin die Auferstehung mitten in deinem Leben.
Die schöpferische Kraft, die aus Tod Leben schafft.
Glücklich, wer mir vertraut!

In dieser österlichen Zeit bitten wir dich Gott,
lebendig in unserer Mitte,
sei Du bei uns,
wenn wir tastend fragend
staunend immer wieder
das Wunder von Ostern
suchen entdecken begreifen
in unserem Leben.
Lass deine Auferstehung von allem Tod
ihre ganze Kraft entfalten
in unserem Herzen, in unserem Handeln, in der Welt.
Das bitten wir dich
durch den auferstandenen Christus.
Amen.

Ich wünsche Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag und eine behütete Woche,

Ihre/ Eure Pfarrerin Karin Böhmer

Für alle, die sich eine Andacht zum heutigen Sonntag anschauen wollen, empfehle ich die Video-Andacht aus der Bessunger Kirche mit Pfarrer Stefan Hucke und Joachim Enders an der Orgel. Zu finden auf der Homepage des Dekanats www.evangelisches-darmstadt.de

Die Kollekte für den heutigen Sonntag ist für die Adalbert Pauly Stiftung* bestimmt und es gibt ab sofort die Möglichkeit, direkt auf der Homepage der EKHN zu spenden www.ekhn.de/Kollekten.

*Die Adalbert Pauly-Stiftung unterstützt Mutter-Kind-Kuren sowie individuelle Nachsorge-Programme, um körperliche und seelische Gesundheit zu sichern. Die Stiftung unterstützt Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien dabei, ihre Ferien mit Gleichaltrigen zu verbringen und attraktive Ferienorte kennenzulernen, was ihnen sonst verwehrt bliebe