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Grußwort von Karin Böhmer

Liebe Leserinnen und Leser,

vor einiger Zeit bekamen wir hier im Gemeindezentrum besonderen Besuch, der mich einen vertrauten Ort mit neuen Augen hat sehen lassen. Die Besucherin, eine Professorin der Hochschule Geisenheim, hatte darum gebeten unseren Innenhof einmal persönlich in Augenschein nehmen zu dürfen. Sie unterrichtet in Geisenheim „Geschichte der Gartenkunst und Denkmalpflege“ und recherchiert aktuell zu historischen Freiflächen aus der Nachkriegszeit, also Parks, Gärten, Höfe und Plätze. Unser Innenhof, so stellte sich dabei heraus, wurde von dem bekannten Gartenarchitekten Herbert Heise angelegt, der in Darmstadt noch weitere Anlagen geschaffen hat, unter anderem in der TU Lichtwiese.

Gartenkunst, Denkmalpflege – unter diesen Gesichtspunkten hatte ich den Innenhof bisher nie betrachtet! Und das, obwohl er zu meinen Lieblingsorten in unserem Gemeindezentrum gehört.

Da ich das Privileg habe, in direkter Nachbarschaft zu wohnen, nehme ich mir immer mal wieder Zeit, mich auf eine der Bänke dort zu setzen, den Blick schweifen zu lassen und die Atmosphäre dieses besonderen Gartens zu genießen: das leise Plätschern des Brunnens, die schönen Gräser, wie sie sich im Wind wiegen, den leicht schillernden Olivenbaum vor dem Glockenturm, der schon so viele kalte Winter überstanden hat (und sich hoffentlich weiter wohl fühlt an diesem Ort) und aktuell den Weinstock, der satte reife Weintrauben trägt.

Natürlich ist der Innenhof auch ein Ort, an dem es viel zu tun gibt: Hecken schneiden, Unkraut jäten, Blumen gießen, um nur einiges zu nennen. Und ich bedaure es oft, meinerseits nicht mehr Zeit dafür zu haben. Für offene Innenhof-Nachmittage zum Beispiel, bei denen Menschen zusammenkommen zum Kaffee trinken, Unkraut zupfen
und zu Gesprächen über Gott und die Welt.

Und doch: Der Besuch aus Geisenheim hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, einfach mal das Schöne und Einzigartige wahrzunehmen und zu genießen – ohne „Wenn und Aber“ und „Eigentlich müssten wir mal…“ den Blick auf das zu lenken, was da ist. Sich freuen und dankbar sein.

Ein Kunstwerk im Innenhof, dessen zehnjähriges Jubiläum wir in diesem Jahr feiern, lädt ebenfalls dazu ein: der Ohrenstein von Manfred Weschke mit seiner Inschrift „Ich bin ganz Ohr“.

In diesem Sinne ein gesegnetes Erntedank und einen schönen Herbst,

Ihre/Eure Pfarrerin
Karin Böhmer

Sandstein psychedelisch

Ausstellung mit Fotografien aus dem Antelope Canyon von Siegmund Krieger

Vernissage ist am Pfingstsonntag 9. Juni 2019 um 17.30 Uhr
Die Ausstellung ist noch bis zum 4. August 2019 im Gemeindezentrum zu sehen.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag und Freitag von 10 – 12 Uhr, Donnerstag 16.30 – 17.30 Uhr (bitte im Gemeindebüro klingeln), sowie sonntags nach den Gottesdiensten

Fotos: S,Krieger

Grußwort von Karin Böhmer

Liebe Leserinnen und Leser,

die leuchtend rote Mohnblume, die auf dem Titelbild zu sehen ist, wie hat sie es nur geschafft, zu wachsen? Sich trotz des steinigen, festen Bodens zu entfalten, klein und zart wie sie ist? Ein wunderschönes Motiv, das Heiko Schock hier gefunden und fotografiert hat. Ein Mut machender Anblick: Das Leben behauptet sich, lässt sich nicht unterkriegen, verletzlich, zart und trotzig zugleich.

„Sieh her, da bin ich!“ Diese eine kleine Blume mitten in der Steinwüste – sie macht den Unterschied und erzählt davon, dass das Unmögliche möglich wird.

Eigentlich Unmögliches hat auch Greta Thunberg, 16 Jahre, Schülerin in Schweden angestoßen. Sie will nicht länger hinnehmen, wie die aktuelle Klimapolitik mit der Zukunft (nicht nur) ihrer Generation spielt. Seit einiger Zeit demonstriert sie freitags vor dem Parlament für echten Klimaschutz, anstatt in die Schule zu gehen. Und ist selbst ganz überrascht, wie viele andere junge Menschen weltweit sich ihrem Anliegen anschließen. „Warum soll ich für eine Zukunft studieren, die es vielleicht bald nicht mehr geben wird, weil niemand etwas tut, um sie zu retten?“, fragt sie eindringlich und bewegt damit etwas. Und wie auch immer wir zu dieser Form des „Klimastreiks“ stehen – ihre Frage finde ich berechtigt.

Diese „Fridays for Future“, sie erinnern mich an das, wofür ich damals in Gretas Alter, in der Zeit des sog. „Kalten Krieges“ auf die Straße gegangen bin: „Frieden schaffen ohne Waffen“. Und daran, dass ich fest überzeugt davon war, das „wir“ einen Unterschied machen und die Welt ändern können. Dass wir etwas tun können für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Jetzt. Sofort. Das Schöne ist: Ich stelle beim Nachdenken fest, dass ich daran immer noch glaube. Ich habe lediglich durch Erfahrung gelernt, dass es auch einen langen Atem braucht. Und doch merke ich: Die drängende Ungeduld, die hinter den „Fridays for Future“ spürbar wird, hat meine Sympathie und weckt auch in mir wieder etwas auf.

Wie heißt es beim Propheten Jesaja 43,19: „Gott spricht: Seht, ich will ein Neues schaffen! Jetzt wächst es auf. Erkennt ihr ́s denn nicht?“ Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit im Frühling, ermutigende Zeichen und Begegnungen hier und da – auf Ostern hin.

Ihre Pfarrerin
Karin Böhmer

Bessunger Osterferien-Tage

Das erfahrene Team der Ev. Kirche in Bessungen freut sich auf Dich. Wir werden gemeinsam Spielen, Basteln, Toben, Kochen, Essen und uns schon mal auf Ostern und das Suchen einstimmen. Ein gemeinsamer Ausflug wird auch dabei sein.
Wir freuen uns auf Dich und Deine Anmeldung.
Weitere Informationen findest Du auch bei den Terminen.

Ev. Kirche in Bessungen – Angebote für Kinder und Jugendliche
Gemeindepädagoge Andreas Schitt
Paul-Wagner-Straße 70
64285 Darmstadt
Telefon:  06151 / 6594770 oder 0176 / 61474169
E-Mail:

Grußwort von Karin Böhmer

Liebe Leserinnen und Leser,

„Was ist da? Wohin zeigst Du?“. So möchte ich spontan den Engel fragen, der vorne auf
dem Deckblatt zu sehen ist.

Mit beiden Beinen steht er auf der Erde. Sein linker Arm und seine Handfläche sind nach oben hin ausgestreckt, so, als ob er auf etwas hinweisen möchte. Auch sein Blick geht nach oben. Seinen Flügeln und seinen Füßen ist noch der Augenblick der Bewegung anzusehen – so, als ob er ganz plötzlich etwas wahrnimmt und darauf zeigt:
„Seht, da!“.

Hier auf dem Bild ist der Engel alleine. Aber eigentlich ist er das nicht und vielleicht haben Sie ihn ja auch wiedererkannt: Es ist der Verkündigungsengel. Als Teil der Krippe steht er Jahr für Jahr unter unserem Weihnachtsbaum im Kirchsaal. Ausdrucksstark und eindrücklich, gestaltet von dem polnischen Künstler Kazimierz Kowalczyk, wie auch die anderen Figuren. Auf ihre Weise erzählen sie die Weihnachtsgeschichte und lassen uns auch heute an dem Geheimnis, dem Wunder von Weihnachten teilhaben.
„Fürchtet euch nicht!“, ruft uns dabei der Engel zu, „Siehe, ich verkündige euch große Freude: Euch ist heute der Heiland geboren!“. Und er zeigt dabei zum Himmel, der sich öffnet in diesem Moment, so erzählt es das Lukasevangelium, und den Blick freigibt auf den großen Gesang des himmlischen Chores: „Friede auf Erden!“.
„Seht, da!“ Der Engel – er schenkt uns mit seiner Bewegung einen Ausblick in den Himmel. Und auf unserer Suche nach Glück und Frieden hier und jetzt will seine Botschaft unseren Füßen eine Richtung geben: zum Kind in der Krippe hin. Denn in diesem Gotteskind finden wir, was wir suchen und auf dem Weg dorthin die Lebenskraft, die wirbrauchen.

Ich wünsche Ihnen allen gesegnete Wege in dieser Advents- und Weihnachtszeit – zum Frieden hin.

Ihre Pfarrerin
Karin Böhmer

Licht in der Dunkelheit

Gedanken zum Advent von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung

Wenn die Tage dunkler werden, wird die Sehnsucht nach Licht größer. Viele Menschen zünden in dieser Zeit gerne Kerzen an – auf Adventskränzen, auf Tischen und Fensterbänken. Ich mag diese Zeit. Manchmal schaue ich einfach ins Kerzenlicht und hänge meinen Gedanken nach.

Ich werde dann auch trübsinnig, wenn ich daran denke, dass viele Menschen um ihr Leben fürchten. Weil sie krank sind und nicht wissen, ob sie wieder gesund werden. Weil sie vielleicht daran denken, dass das bevorstehende Weihnachtsfest vielleicht ihr letztes ist. Manchmal frage ich mich, wie es Menschen geht, die Tag für Tag fürchten, ihr Leben zu verlieren, weil um sie herum ein Krieg tobt. Oder was in Menschen vorgeht, die sich mit Gedanken herumquälen, ob sie bleiben oder fliehen sollen. Ich denke an Menschen, die in ihrem Leben Schreckliches erlebt haben.

In diesem Jahr denke ich auch an die Gespräche mit ehemaligen Heimkindern. Es ist ganz furchtbar, wenn Menschen als Kinder und Jugendliche so Schlimmes erleben müssen, dass ihr Grundvertrauen zutiefst erschüttert ist.

Ein Blick in die Kerze in dunkler Zeit erfüllt mich aber zugleich auch immer wieder mit Hoffnung. Die Kerze steht eben auch für das Licht in der Dunkelheit. Ich habe mir in diesem Jahr vorgenommen, in der Advents- und Weihnachtszeit besonders über einen Satz nachzudenken: „Das Licht scheint in der Finsternis, aber die Finsternis hat’s nicht ergriffen.“ Die Worte stehen ganz am Anfang des Johannesevangeliums.

In ihnen sind zwei Gedanken miteinander verbunden. Der eine: Gott hat Licht in seine Schöpfung hineingegeben. Ohne Licht gibt es kein Leben.Der andere: In die Dunkelheit der Welt hat Gott seinen Sohn, Jesus Christus, hineingeboren. Mit seiner Geburt und seinem Leben ist eine Botschaft verbunden: Die Dunkelheit wird nicht siegen, auch nicht die Nacht des Todes. Deshalb: Fürchtet euch nicht!

Das Johannesevangelium hebt einen Gedanken hervor: Menschen orientieren sich nicht am Licht. Sie lassen Dunkelheit über sich herrschen. Und sie machen oft die Dunkelheit noch größer. Dabei gibt es göttliches Licht. Das Kind, dessen Geburt wir Weihnachten feiern, hat einmal gesagt: „Glaubt an das Licht, solange ihr’s habt, damit ihr Kinder des Lichtes werdet.“

Ein Blick in die Kerze – ich erkenne, wie dunkel es manchmal in der Welt Aber ich schaue ins Licht. Ich bitte darum, dass Gott mir zeigt, was ich tun kann, damit es heller wird, wo Dunkles Leben verfinstert. Und ich bitte darum, dass Gott Licht in meinem Herzen aufleuchten lässt und in meinen Gedanken.

Ich wünsche Ihnen eine schöne, gesegnete, erleuchtete Advents- und Weihnachtszeit!

Ihr Volker Jung

Grußwort von Karin Böhmer

in diesem Sommer gibt es erfreulich viel zu feiern:

  • 60 Jahre Andreasgemeinde in Darmstadt-Bessungen
  • 40 Jahre Behindertenseelsorge in Darmstadt
    und mit
  • 49 Jahre Kinderhaus-Bessungen
    steht das nächste Jubiläum schon ins Haus:
    Am 1. September 2019 wird unser Kinderhaus 50 Jahre alt.

Wir nehmen all das zum Anlass, am 19. August miteinander ein großes
Jubiläums-Sommer-Fest zu feiern, das wir unter ein Motto gestellt haben.

Bunt und lebendig

Zusammenkommen in der wunderbaren Vielfalt, in der Gott uns geschaffen hat. Staunen, wie verschieden wir sind. Und auch: aushalten, wie unterschiedlich wir sind. In unseren Ansichten, Bedürfnissen, Begabungen, in unserer Haltung zum Leben und zu Gott. Und doch: miteinander Da sein, miteinander feiern, einander begegnen, singen, beten, hören, essen, trinken, spielen, erzählen… Bunt und lebendig!

Miteinander Hand in Hand

Einzigartig sind wir – und verschieden. Alle bringen wir etwas ganz Besonderes in die Gemeinschaft ein. Nur miteinander sind wir eine bunte und lebendige Gemeinde. Und nur miteinander können wir etwas bewegen in dieser Welt. Hand in Hand.
Ich wünsche uns ein fröhliches Fest, das uns dankbar spüren lässt, wie Gottes Segen unter uns lebendig ist und durch uns wirkt.
Jetzt und in Zukunft.

Ihre Pfarrerin
Karin Böhmer

Grußwort von Karin Böhmer

Liebe Leserinnnen und Leser,

„Nimm Dir, was Du brauchst“ – dieser freundliche Aushang fällt mir sofort ins Auge. Zwei Konfirmandinnen hängen ihn gerade im Speisesaal auf, als ich dazukomme, so geschehen auf der Konfi-Freizeit im Januar in Rodenroth.

„Wie seid Ihr denn auf diese schöne Idee gekommen?“, frage ich, während ich mir sofort einen der Zettel („Gelassenheit“) abreiße. „Wir haben uns überlegt, was wir Gutes tun können“, erklären mir die bei den und huschen davon, noch weitere dieser Aushänge im Haus zu verteilen.

An diesem Morgen hatten wir die biblische Geschichte von der Frau gehört, die Jesus vor seinem Tod mit kostbarem Öl salbt. Diese Frau beweist ein feines Gespür für das, was nötig ist, was gebraucht wird. Mitten in einer Situation, die gezeichnet ist von Angst und Ohnmacht, tut sie dem, der dabei ist Macht und Leben zu verlieren, etwas Gutes. Setzt ein Zeichen für die Kostbarkeit des Lebens – wider alle Logik. Ich wünsche uns allen eine gesegnete Osterzeit, in der wir hier und da überrascht werden durch kleine wohltuende Zeichen. Sie mögen uns erinnern an Gottes verwandelnde Kraft – mitten in unserem Alltag.

Ihre Pfarrerin
Karin Böhmer

Neuer Gemeindepädagoge

Mein Name ist Andreas Schitt und ich bin der Neue, Ihr / Euer neuer Gemeindepädagoge für die Kinder- und Jugendarbeit in der Region Bessungen. Ich freue mich, die Arbeit der geschätzten Kollegin Regine Lehmann übernehmen und fortführen zu können. Die „Eine“ und den „Anderen“ habe ich bereits, seit meinem Arbeitsbeginn im Januar 2018, kennen gelernt und freue mich auf weitere Begegnungen mit Ihnen / Euch. Es macht mir bereits jetzt sehr viel Spaß mit und für so viele motivierte, engagierte und sehr sehr nette ehren- und hauptamtlich tätige Menschen und für die vielen Kinder und Jugendlichen arbeiten zu dürfen.
Ich freue mich auf weitere Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Aktionen mit Ihnen und für Euch.

Bitte sprechen Sie mich einfach an, damit wir uns besser kennenlernen können.

An dieser Stelle und auf der Homepage der Kirchengemeinde informiere ich aktuell über laufende und geplante Gruppen, Aktionen und Inhalte der Kinder- und Jugendarbeit in der Region Bessungen und in der Andreasgemeinde.

Gesegnete, beste und liebe Grüße
Ihr / Euer Andreas Schitt

Kontaktdaten

Ev. Kirche in Bessungen – Angebote für Kinder und Jugendliche
Gemeindepädagoge Andreas Schitt
Paul-Wagner-Straße 70
64285 Darmstadt
Telefon: 06151 / 6594770
Mobil: 0176 / 61474169
E-Mail: