Ehemalige PfarrerInnen

1997-2014

Andrea Bauer (*1950)

Sie kam von der Studierendenpfarrstelle in Worms und brachte ihre Interessen an kultureller Vielfalt und Weite mit (z.B. „Interkultureller Mittagstisch). Dies in Verbindung mit Besinnung auf die eigene Mitte im Glauben (Exerzitien, Meditation) bestimmen ihre Gemeindearbeit und ihre Gottesdienste. Thematische Gottesdienstreihen, immer mal wieder verbunden mit einer Ausstellung, waren etwas, was über die Gemeindegrenzen hinaus Beachtung fand.
Besonderes Anliegen  und auch besondere Freude war ihr der ‚Kinderreichtum‘ der Gemeinde in der Kindertagesstätte, den Krabbelgruppen, den Kinderchören, den Sprachfördergruppen und in den besonderen Gottesdiensten der Gemeinde. So wurden in ihrer Amtszeit mit der tatkräftigen Unterstützung des Kirchenvorstands zum einen der Kindergarten generalsaniert und baulich erweitert, bekam darüber hinaus dann noch zwei Krippengruppen und ein vergößertes Außengelände zum anderen der Krabbelgruppenraum im Gemeindehaus vergrößert, renoviert und neu ausgestattet.
Das Gemeindehaus – für die kleiner werdende Gemeinde zu groß – dennoch mit Leben zu füllen, war Andrea Bauer auch ein Anliegen. Durch Kooperation mit der Erwachsenenbildung und der Volkshochschule, durch Vermietungen, dadurch dass  eine afrikanische Gemeinde ihre Gottesdienste im Gemeindehaus feiern konnte, und Studierende der Tonakademie in den Räumen üben konnten, war (und ist immer noch!) das Haus gut ausgelastet.

1989-1996

Ernst-Ludwig Schmidt, 1989-1996

Ernst-Ludwig Schmidt (*1946)

Auch er greift Gegenwartsthemen auf, z.B. Homosexualität („Schwul-lesbische Kulturwoche“) und Probleme der Asylbewerber. Mutter-Kind-Gruppen bekommen Räume. Die Partnerschaften mit Magdeburg-Ottersleben und mit Südafrika werden wichtig. Das Dekanat richtet auf seine Initiative hin den Ausschuss für Ökologie ein. Gelobt werden seine Gottesdienste „aus einem Guss“. Pfarrer Schmidt wechselt 1996 auf die Pfarrstelle für Klinikseelsorge im Zentrum für Soziale Psychiatrie „Philippshospital“ Riedstadt.

1976-1988

Bert Döring, 1976-1988

Bert Döring (1935-1998)

Ursprünglich baptistischer Pfarrer kommt Bert Döring über die Rundfunkarbeit zur EKHN. Nachdem er Studienleiter an den Ausbildungsstätten des Elisabethenstifts Darmstadt war, kommt er in die Andreasgemeinde. In Gesprächen „Bibel-Alltag-Zeitgeschehen“ stellt er aktuelle Themen in den Zusammenhang der biblischen Botschaft. Im „Andreaskreis“ engagiert er sich für den Friedensauftrag der Kirche. Zu Ostern 1980 erscheint der erste Gemeindebrief „Andreas Aktuell“. Ab 1.3.1987 ist Pfarrer Döring Dekan des Dekanates Darmstadt – Stadt. Ende 1988 wechselt er auf eine Pfarrstelle in Michelstadt.

1956-1976

Ludwig Marx, 1956-1976

Ludwig Marx (1910-1979)

Er steht die nicht einfache Gemeindeteilung in einem von Kirchenkampf, Krieg und Gefangenschaft geprüften Glauben durch. Zentrum der Gemeindearbeit ist für ihn der Gottesdienst. „Dort wo das Evangelium recht verkündet und die Sakramente recht verwaltet werden, dort ist Kirche“. Die unterschiedlichen Kreise, Ausflüge, Feste und diakonischen Bemühungen folgen daraus. Wichtigste Helferin ist ihm seine Frau Adelheid. Auf sie geht vielleicht sogar der Name der Gemeinde zurück. 1976 tritt Pfarrer Marx in den verdienten Ruhestand.