Klausurtagung des Kirchenvorstands am 4. und 5. November 2017

Zur Klausurtagung am ersten Wochenende im November erscheinen die Mitglieder des Kirchenvorstands der Andreasgemeinde komplett. Ein guter Anfang! Die Stimmung zu Beginn bewegt sich in der Bandbreite von „unsicher“ bis „erwartungsvoll“.

Die 1. Einheit: Thema Abendmahl.
Was gibt es da für Erfahrungen aus früheren Zeiten: düstere Stimmung, Knien auf Bänken, Kampf mit am Gaumen klebenden Oblaten… Da hat sich doch einiges geändert. Heute gibt es glücklicherweise gute Erfahrungen mit dem Abendmahl: Leichtigkeit, Gemeinschaft, Stärkung…!
Die Arbeit an den Texten im Neuen Testament zeigt: Die Erzählungen vom letzten Mahl Jesu am Abend vor seiner Kreuzigung mit seinen Jüngerinnen und Jüngern weichen voneinander ab. Auch die ersten Christengemeinden gestalteten die Mahlfeier unterschiedlich. Im Zuge des Reformationsjubiläums befasst sich der KV natürlich auch mit den unterschiedlichen Auffassungen der katholischen Kirche, der Lutheraner und Reformierten. Und wir sind dankbar, dass hier unter evangelischen Christen die Streitpunkte weitgehend überwunden sind. Dankbar auch
für den Reichtum der Formen, das Abendmahl feiern zu können. So gibt es auch Erfahrungen von Festlichkeit, Verbindung mit dem Leben Jesu (nicht nur mit seinem Tod), Dank für die Gaben Gottes.

Der nächste Schwerpunkt unserer Tagung bildet das „Haus“ unserer Gemeinde, konkret das Gebäude, im übertragenen Sinn auch die Gemeinde. Wir werden uns der Schätze dieses „Hauses“ bewusst und fragen uns, was es noch „braucht“, um zu „gedeihen“. Wir packen zwei Themen konkret an und sind am Ende stolz auf unsere Ergebnisse.

Am Sonntag bildet der von allen gestaltete Gottesdienst – natürlich mit Abendmahl! – den Mittelpunkt. Mutig stellen wir uns dem schwierigen Predigttext des heutigen Sonntags aus dem Evangelium von Matthäus,
Kap. 10, 34ff: „Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert…“.
Der Blick auf wichtige Termine im kommenden Jahr (50 Jahre Kinderhaus! 60 Jahre Andreasgemeinde!) beschließt die Tagesordnung.
Und am Ende bleibt die Dankbarkeit für gute Gespräche, unerwartete Erkenntnisse, neue Anregungen, inneres Berührt Sein, die vertrauensvolle Atmosphäre, Zufriedenheit mit dem Erreichten!
Sie haben Lust auf „mehr“? Kommen Sie zur Gemeindeversammlung am 4.2.2018!

Hannelore Schulz, Kirchenvorstand