NIKOLAUS auf LINCOLN

Der Nikolaus kommt auf die Lincoln-Siedlung! So stand es im Gemeindebrief der Andreasgemeinde -zu dem dieses Kirchngebiet gehört- und auf den Plakaten und Briefkästen in allen Häusern. Eine Einladung an alle auf Lincoln wohnen Eltern mit ihren Kindern zum Nikolaus in den Pavillon auf Lincoln zu kommen. Uns sie kamen! Von den beiden Quartiermanagerinnen Petra Elmer und Ingrid Erdmann sowie von Pfarrerin Karin Böhmer herzlich begrüßt und zum Verweilen eingeladen beim Sternebasteln, Lebkuchenessen und Malen und alles was Kinderherzen höher schlagen lässt. Mit dabei sind auch von der Andreasgemeinde, der Vorsitzende des Kirchenvorstands Karlheinz Friedrich und der KV-Beauftragte für DRiN und Lincoln Herbert Gunkel und die Konfirmanden.

Preisübergabe für Kinder und Jugendarbeit

Nicht nur der Nikolaus beschenkt die Kinder, auch die Andreasgemeinde wurde beschenkt. Man hatte sich auf einen Preis beworben, der von der Kinder- und Jugendstiftung der Evangelischen Jugend der EKHN ausgeschrieben war und wurde ausgewählt für die inklusive, interkulturelle und interreligiöse Art, wie die Andreasgemeinde in das neue Quartier Lincoln hineingeht, dabei ist und Nachbarschaft lebt um gemeinsam Räume zu entdecken und das Quartier weiter zu entwickeln. [Wie die Aktivitäten der Nachbarschaftsrunde und bspw. das Begegnungsfest ‚Sommer auf Lincoln‘ unlängst bewiesen haben.].
So ist vom Kuratorium der Landesjugendpfarrer Gernot Bacht Leucht gekommen um den Preis über tausend Euro mit Urkunde an die Pfarrerin und den KV-Vorsitzenden zu überreichen.

Im Pavillon, alles festlich geschmückt, der Bauverein hat einen Weihnachtsbaum spendiert und es riecht nach adventlichen Köstlichkeiten. Etwa vierzig bis fünfzig Kinder, auch Kleinkinder mit ihren Müttern und den größeren Geschwistern sind gekommen und Väter, Eltern; an die dreißig Erwachsene. So haben die Quartiersmanagerinnen und Helfer alle Hände voll zu tun. Zunächst werden Lieder gesungen, ja der Nikolaus herbeigesungen und durch die Fensterscheiben des Pavillons hat man einen Ausblick auf die Baumgruppe vor der Heidelberger Straße. Eine Stimmung wie bei Waldweihnacht!

Der Nikolaus lässt sich zunächst erzählen, was die Kinder von ihm wissen? – Da werden viele Geschichten zum Besten gegeben die dem Bischof von Myra, huetige Türkei zugeschrieben werden. Klar ist, dass er ein kinderliebender Priester und Abt gewesen ist, der sich für die Kinderrechte einsetzte und Süßigkeiten verteilte und auch mit dem Kirchenschatz Gutes tat. Mit dem Lied: nun lasst uns froh und munter sein, geht die Bescheerung voran. Die Konfirmanden helfen, quasi als Wichtel aus, damit alle Kinder in den Genuss der Gaben kommen. Apfel, Schokoladennüsse und St. Nikolaus in Schokolade. Die Kinderaugen strahlen, die Eltern, wo sie auch herkamen finden es schöner, als sie sich das vorgestellt hatten.

Ein wunderbarer Nachmittag im Pavillon, da sich die Kinder und Eltern wohl und aufgehoben fühlten geht nach fast drei Stunden zu Ende. Nicht ohne Verabredungen zur gegenseitigen Kinderbereuung und was sich sonst noch über die Quartiersmanagerinnen organisieren lässt. Danke Andreasgemeinde!

Bericht von Herbert E. Gunkel, Kirchenvorsteher und Beauftragter für DRiN-Projekt und Nachbarschaftsrunde: Willkommen Lincoln