Nacht der Kirchen: Komm sei Gast…

Willkommen am Meer!

Liegestühle im Innenhof. Cocktails von der Strandbar. Die Liedtafeln wurden zu Segeln, Stuhlkreise davor zu Booten dekoriert. Überall Kerzenlicht mit Sand und Muscheln. Im Zentrum des Kirchsaals ein Moblie aus 1527 Origami-Fischen. Leise elektronische Musik. Ein maritimer Ort der Ruhe? Dieses außergewöhnliche Erscheinungsbild bot die Andreasgemeinde am Abend der Nacht der Kirchen.

Am 26.06.2015, pünktlich um 19 Uhr erklang unsere handbetriebene Glocke, zeitgleich mit allen anderen Kirchenglocken Darmstadts. Eine Stunde lang wurde die älteste Glocke Darmstadts immer wieder begeistert von Groß und Klein geläutet. Dieses besondere Erlebnis läutete sprichwörtlich die Jugendkirche in der Andreasgemeinde ein. Von diesem Zeitpunkt an wechselten sich Ruhe und ein buntes Programm ab.

Den Start machten die vielen Origami-Fische im Kirchsaal, die in den einleitenden Worten von Projektleiterin Regine Häge zusammen mit Heiko Schock thematisiert wurden. All jene, die danach aktiv werden wollten, konnten sich selbst in Origami üben. Zeitgleich startete die Graffiti-Aktion vor dem Gemeindezentrum, die fast ununterbrochen bis spät in die Nacht andauerte. Den spirituellen Teil der Veranstaltung übernahm Lucas Pöpel. Passend zum Thema beschäftigte er sich mit der Geschichte vom Fischer Simon, nach Lukas, Kapitel 5. Später am Abend, gab Beate Althaus ein Klavierkonzert, das von Meeres-Impressionen bildlich begleitet wurde. Ein wenig lauter, aber ein weiteres Highlight der Veranstaltung, waren die beiden Trommelworkshops mit Christian Paulus.

Über den Abend verteilt kamen etwa 150 Besucher in unsere Gemeinde. Die Nacht der Kirchen in Darmstadt 2015, mit insgesamt 20.000 Besuchern, wurde durch die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) organisiert. An 49 Orten in Darmstadt boten kirchliche Einrichtungen und Gemeinden unterschiedlichste Programme an. Die nächste Nacht der Kirchen soll voraussichtlich in zwei Jahren stattfinden.

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Fotos: Rebecca Keller, Sylvia Steppat, Heiko Schock
Text: Heiko Schock