Archiv der Kategorie: Veranstaltung

Der Bibel Marathon in der Petrusgemeinde

Tohuwabohu war das erste Wort aus der Schriftlesung, das mir vertraut vorkam. Luther übersetzte das hebräische Wort mit wüst und leer und beschrieb so den Zustand der Erde ganz am Anfang. Die ersten Verse der Bibel wurden zum Auftakt des Bibelmarathons im hebräischer Sprache vorgetragen. Das Intro sozusagen im Original.

Die ganze Bibel lesen. Vom Anfang bis zum Ende. Ohne Pause. Der Bibelmarathon der Petrusgemeinde in der Bessunger Kirche im Jahr des Lutherjubiläums 2017. Eine bemerkenswerte organisatorische Leistung, die Menge an Freiwilligen zu koordinieren, rund um die Uhr Ansprechpartner zu finden, die im Notfall auch dann eben selbst vorlesen, damit keine Unterbrechungen und somit der Zeitplan durcheinander kommt.

In der Bessunger Kirche herrscht Stille, bis auf die Lesenden ist kaum etwas zu hören. Nur der Wechsel der Vortragenden und wechselnde Besucher unterbrechen die Stille ein wenig. Die Kirchenglocke, die jede Viertel Stunde ganz dezent zu hören ist, markiert bei den meisten Lesenden die Halbzeit ihres Beitrags und beim zweiten läuten markiert sie den Wechsel zu einem weiteren Vortragenden. Mal wird im stehen, mal im sitzen vorgelesen, mal wird das Lesepult barrierefrei auf die Ebene der Sitzreihen gestellt und zur Eröffung durfte ich die Geschichte der Sintflut sogar in Gebärdensprache erleben.

Einige Bibelstellen habe ich selbst live erlebt. So sah ich die Eröffnung mit Daniel Neumann, Ulrike Schmidt-Hesse, Charly Landzettel, Stefan Hucke und mehreren anderen. Nachmittags sah ich den Wechsel des Vortrags von Frieder Haug zu Karin Böhmer und deren Lesung. Mitten in der ersten Nacht, erlebte ich das Ende des vierten Buch Mose von Fritz Viertel, Beiträge von Ingrid Schmidt-Viertel, Silke Magel und den Wechsel zu Britta Miekley. Jeder anders in seinem Vortrag, jeder einzigartig.

Normalerweise berichte ich eher über Veranstaltungen unserer Gemeinde oder mache Fotos von ihnen. Bei der Eröffnungsveranstaltung entschied ich mich, doch noch als Lesender an dieser Veranstaltung teilzunehmen und so einen kleinen Teil dazu beizutragen und nicht nur Beobachter zu bleiben. So entschied ich mich auch dafür, am Abend der Eröffnung, unsere Sitzung des Kirchenvorstands in der Andreasgemeinde mit dem selben Text einzustimmen, der zeitgleich in der Bessunger Kirche vorgelesen werden sollte. So wurde die Veranstaltung auch noch in unserer Sitzung erlebbar.

Am Ende bleibt die Bibel aber ein Buch, das nicht vollständig von einer einzelnen Person in einer solch kurzen Zeit zu erfassen ist. Diese Veranstaltung aber ist wie ein lebendig gewordenes Buch: jeder Besuch in der Kirche ist wie ein Aufschlagen der Bibel, mal zufällig, mal sucht man bewusst Textstellen oder auch Lesende aus. Man wohnt der Versanstaltung bei, hört eine Weile zu und verläßt sie dann wieder. Als würde man die Bibel zuklappen und wieder zur Seite legen.

Noch bis Sonntag Abend, dem 25.6.2017, ist diese lebendig gewordene Bibel in der Bessunger Kirche zu erleben – zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Heiko Schock

Eine feste Burg ist unser Gott

Familienfreizeit 2017

Fast angekommen am Ziel entdeckt man sie, die Burg Breuberg im Odenwald. Die Serpentinen hinauf, endet der Weg in einer beängstigend steilen Auffahrt, die in ein unpassierbar erscheinendes Burgtor mündet, dann ist der Zufluchtsort für das lange Wochenende um den ersten Mai erreicht.

Ein wenig erinnerte die Menge der mitgebrachten Materialien, Spielgeräte und Proviant an einen kleinen Belagerungszustand, den die fast 100 anreisenden Menschen aus Familien der Matthäus- und Andreasgemeinde über die Burg brachten. Am ersten Abend entwickelten und bastelten die Familien, fast wie zu Ritterszeiten, ihre Wappen.

Zu dem Thema „Eine Feste Burg ist unser Gott“ beschäftigten sich Kinder, Frauen und Männer in ihren Gruppen mit Texten von Luther, aber auch mit der Noah Geschichte. Was bedeutet Zuflucht für uns, wo finden wir Halt und Schutz, waren die zentralen Fragen, die diskutiert wurden.

Abwechslung, Ausgleich und Austausch verschaffte der Gemeinschaft eine Wanderung, ein Nähangebot und eine Ralley für Kinder. Interessierten wurde die Geschichte der Burg bei einer kurzweiligen Führung nahegelegt. Fast wie zu Ritterszeiten gab es noch ein Turnier, wenngleich weniger zu Pferde als eher mit dem Fußball. Abends wurden am Lagerfeuer Lieder gesungen, Geschichten erzählt und Stockbrot geröstet.

Am Ende sind alle froh, die Enge des Burgtors mit dem Auto zum zweiten mal heil passiert zu haben und nach abschließendem Gottesdienst und Reisesegen wieder gestärkt in den Alltag zurückzukehren.

Text: Ute Bucholski & Heiko Schock
Titelbild; Sven Hinderlich
Gruppenfoto: Heiko Schock
Burgfotos: Axel Hagedorn


Valentinstag

Das Hohelied der Liebe aus dem Alten Testament. So der thematisch harmonische Predigttext zum Valentinstag in der Andreasgemeinde. Und ein Bischof namens Valentin, der trotz Verbots des Kaisers Paare christlich traute, die ansonsten ohne den Segen Ihrer Kirche hätten leben müssen. Die Geschichte des Namensgebers des Valentinstags hörte die Gemeinde zum Auftakt des Abendgottesdienstes.

Vielleicht mag der Segen Gottes für viele heute nicht mehr ganz so wichtig erscheinen. Nicht aber so in dieser Geschichte und an diesem Abend in der Andreasgemeinde. Damals wie heute gibt es Menschen, denen dieser Segen etwas bedeutet. So konnten sich im Anschluss an den Gottesdienst Paare, aber auch alleine gekommene Besucher des Gottesdienstes von unserer Pfarrerin segnen lassen. Die, die wollten blieben, nicht ein einziger ging. So löste sich der Segenskreis zum Ende des Gottesdienstes erst auf, als alle Anwesenden Ihren Segen zugesprochen bekamen. Zuletzt auch noch unsere Pfarrerin nebst Lebensgefährten, die durch die ehemalige Pfarrerin der Andreasgemeinde gesegnet wurden.

Früher hätte ich dies vermutlich nicht verstanden. Heute bin ich froh, diesen besonderen Moment im Kreis der Anwesenden erleben zu dürfen. Am Tag darauf kam eine ältere Frau, die ebenfalls im Gottesdienst gewesen war, extra im Gemeindebüro vorbei, um für die letzte Nacht zu danken. Dank des Segens, was diese Nacht seit längerem wieder eine erholsame gewesen. Schön, wenn Worte dies bewirken können.

Heiko Schock

Bessunger Kerb 2015…

…und die Andreasgemeinde war wieder mittendrin.

Zum zweiten mal in Folge, zog eine kleine Gruppe aus der Andreasgemeinde los, um in Bessungen beim Umzug der Bessunger Kerb dabei zu sein. Es schien nicht nur die Sonne, sondern es schien auch, als wäre ganz Bessungen auf den Beinen gewesen um den Umzug zu sehen. Unsere Andreasgemeinde zeigte sich erneut unter ihrem Motto „bunt und lebendig“. Und so präsentierten wir uns nicht nur in bunter Kleidung, sondern auch in unserer Zusammensetzung als bunte Gruppe mit vielen Facetten, die unsere Gemeinde ausmacht. Neu war die Idee, dass jeder Teilnehmer einen Schriftzug mit einem Adjektiv, aus all unseren kunterbunten Eigenschaften mit sich trug. So wurden unsere kleinen Botschaften in ganz Bessungen verbreitet. Zum Abschluss des Umzugs, waren Teile der Andreasgemeinde dann noch zu Gast im Gemeindesaal der Petrusgemeinde, wo noch eine ganze Weile miteinander Café getrunken und Bekanntschaften gepflegt wurden.

Heiko Schock

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Das Sommerfest der Andreasgemeinde

Die Gemeinde und die Fische

1527 Origami-Fische, so viele wie Mitglieder der Andreasgemeinde, in Form eines Mobiles inmitten des Kirchsaals. Warum überhaupt Fische? Dieser Frage ging Pfarrerin Karin Böhmer, mit einigen ihrer Kollegen aus dem Kirchenvorstand, zum Auftakt des Sommerfestes im Familiengottesdienst nach. Die Geschichte um das Geheimzeichen der frühen christlichen Gemeinden, das noch heute das Symbol für viele Christinnen und Christen ist. „Ichtys“, griechisch für Fisch, steht für die Worte: Iesus, CHristos, The-u, hYios, Sotär. Auf deutsch: Jesus, Christus, Gottes, Sohn, Retter.

Bei bestem Sommerwetter traf man auf viele alte Bekannte. Das Konzept der Bewirtung wirkte vertraut, ebenso das spannende Kinderprogramm des Kinderhauses. Besonders erfreulich, dass auch immer wieder neue Gesichter unter den Besuchern zu finden sind. Ebenso nicht ganz so vertraut, aber bei der Nacht der Kirchen bewährt, die Liegestühle im Innenhof und die Strandbar, an der es wieder alkoholfreie Cocktails zu genießen gab. Zum zweiten Mal engagierten sich junge Gemeindemitglieder mit einem Waffelstand, dessen Erlös an den Verein „Amigos“ gespendet wurde. Der Verein, der sich für Straßenkinder in Brasilien einsetzt, hatte auch einen kleinen Verkaufsstand und stellte seine Arbeit vor. Wolfgang Hering, wenn der Nachname kein gelungener Zufall ist, gab zum Abschluss noch ein Konzert für Kinder im Kirchsaal.

Doch zurück zu den Fischen und den Überraschungen. Den ganzen Nachmittag gab es eine lustige Foto-Aktion rund um das Mobile, bei der sich Groß und Klein mit Requisiten und den Fischen ablichten lassen konnten. Die Fotos wurden im Anschluss als Überraschung präsentiert und sind auf einer Foto-Wand noch immer zu besichtigen. Aus ihnen wird ein Gästebuch entstehen. Überraschend unklar war dann doch die Zukunft des Mobiles. Zwar wurde ein konkreter Vorschlag unterbreitet, überraschend aber, dass es nicht so leicht scheint, ein lieb gewonnenes Stück der Gemeinde wieder loszulassen. Einige weitere Ideen stehen jetzt im Raum. Aber vielleicht braucht es auch noch etwas Zeit, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Für die Idee, ein Kunstwerk aus so vielen Papierfischen zu erstellen, brauchte es nur einen Einzelnen. Für dessen Umsetzung brauchte es viele Helfer. So wie auch der Andreaschor, der kurzfristig durch einige Mitglieder der Gemeinde ergänzt, zum großen Projektchor wurde. Nicht zuletzt aber auch unser Sommerfest, dass nur durch viele helfende Hände möglich war.

Text und Bild: Heiko Schock

Das Mobile, bestehend aus 1527 Origami-Fischen als recycelten Liedblättern, entstand als Gemeinschaftsprojekt auf der diesjährigen Familienfreizeit der Andreasgemeinde auf der Burg Breuberg und ist noch bis zur Gemeindeversammlung am 13.09.2015 im Kirchsaal der Andreasgemeinde zu sehen.

Die Bessunger Bibel zieht weiter

Die Reise in Bildern

Nach einem Jahr Aufenthalt in der Andreasgemeinde, zog die Bessunger Bibel am Pfingstmontag, dem 25.05.2015 weiter in die katholische Gemeinde Heilig Kreuz in der Heimstättensiedlung. Die Bibel wurde durch eine kleine Prozession zum Übergabeort, der Matthäuskirche, begleitet.

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Start am Gemeindezentrum…
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macht sich die Bibel auf den Weg…
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vorbei an kleinen Hindernissen…
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mitten im Verkehr…
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der Zug vorbei am Zug…
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auch die Bibel musste warten…
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noch auf dem Gebiet der Andreasgemeinde…
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die Matthäuskirche im Blick…
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Am Ziel!

Hier noch der Artikel im Darmstädter Echo: Bessunger Bibel nun in der Heimstätte

10 Jahre Familienfreizeit – ein Segen!

Über das Wochenende zum 1. Mai kamen aus dem Süden Darmstadts 2 Pfarrer, die 3 Organisatorinnen für 4 Tage zur 10. Familienfreizeit mit 23 Familien und ihren 94 Mitgliedern auf die Burg Breuberg in den Odenwald. In liebevoller Vorbereitung gelang Anne Siegel, Gerlind Hagedorn und Heike Großmann-Damm, in Zusammenarbeit mit Pfarrerin Karin Böhmer und Pfarrer Sven Engel, die noch größer gewordene Freizeit entspannt zu leiten.

Die schönen Tage unter dem Motto „Familie – ein Segen“ waren für alle ein Geschenk. Das Kinderprogramm reichte vom Basteln von Kochlöffelpuppen über Klipp-Klapp-Schlangen und Blumenkränzen, bis hin zu einer Hausaufgabengruppe. Die Geschichte von Josef begleitete die Gruppenarbeiten – für die Kinder eher spielerisch – für die Erwachsenen in thematischer Teamarbeit. Es gab Frauen und Männergruppen, und durch den um einen Tag längeren Aufenthalt auch wieder gemischte Gruppen rund um dem Schwerpunkt „Familie – ein Segen?!“.

Dank des überraschend trockenen Wetters wanderten die Familien rund um die Burg. Im Burggraben gab es Lagerfeuer mit Stockbrot, das traditionelle Fußballturnier, von den Kindern selbst vorbereitet und wieder jede Menge Kletteraktionen an den Burgmauern. Die Nacht der Kirchen in der Andreasgemeinde wurde bastelnd vorbereitet: über 1500 Origami-Fische wurden aus bunten, übrig gebliebenen Liedblättern und Flyern gefaltet. Am Samstag Abend war dann noch Zeit, das Jubiläum gebührend zu feiern.

Den Abschied leitete der Gottesdienst am Sonntag Vormittag ein, in der etwas versteckten Burgkapelle zu Breuberg, geleitet von Pfarrer Sven Engel. Mit dem allgemein positiven Feedback über die verlängerte Freizeit, wurde auch die Fortsetzung der Freizeit beschlossen. Zum Abschied staunten die Kinder und Erwachsenen nicht schlecht: da flatterten jede Menge Segenssprüche auf Papier-Fischen vom Turm herab. So kam zuallerletzt, noch hoch von oben der Segen über die Freizeit.

Dagmar Jacobs & Heiko Schock

Fotos: Heiko Schock, Jürgen Jacobs

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Vorläufiges Wahlergebnis der KV-Wahl 2015

Nach dem vorläufigen Wahlergebnis, dass der Wahlvorstand der Andreasgemeinde Darmstadt am Abend festgestellt hat, wird sich der neue Kirchenvorstand wie folgt zusammensetzen (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Birgid Bundschuh
  • Karlheinz Friedrich
  • Holger Hartmann
  • Heiko Schock
  • Hannelore Schulz
  • Edith Schuster-Haug
  • Alexander von Tucher
  • Nana Amma Yeboah

Das Wahlergebnis ist eine Bestätigung der Arbeit des bisherigen Kirchenvorstands. Alle Mitglieder des bisherigen KV, die erneut zur Wahl standen wurden in Ihrem Amt bestätigt. Die beiden ausscheidenden Mitglieder des KV Karin Pöpel und Nana Yeboah werden künftig durch dessen Tochter, Nana Amma Yeboah und durch Heiko Schock ergänzt. Die Wahlbeteiligung lag bei 9,6% der zur Wahl aufgerufenen Gemeindemitglieder. Die Amtszeit des neu gewählten Kirchenvorstands wird im September 2015 beginnen.

Wir bedanken uns bei allen Kandidierenden, dem Wahlvorstand, allen Helferinnen und Helfern sowie allen Wählerinnen und Wählern für einen reibungslosen Ablauf dieser Wahl.

Grafik (Meine Wahl!): www.ekhn.de
Grafik, Überarbeitung: Heiko Schock

Vorstellung der Kandidierenden zur KV-Wahl 2015

Birgid Bundschuh
62 Jahre, Beruf: Erzieherin
Seit meinem 10. Lebensjahr gehöre ich zur Andreasgemeinde. Über die Arbeit des Frauenkreises, Basarorganisation und Kindergottesdienst, kam ich zur Mitarbeit im Kirchenvorstand. Dort arbeite ich nun seit 17 Jahren mit. Meine Schwerpunkte sind: Mitarbeit in der Ökumenischen Gemeinderunde Bessungen und Mitglied der Dekanatssynode. Gerne möchte ich weiterhin verantwortlich mitwirken, dass unsere Gemeinde ein Ort für alle Generationen, die gemeinsam Gottesdienste feiern, und ein Ort vielfältiger Begegnungen bleibt.

Karlheinz Friedrich
Ich bin 62 Jahre alt, seit 24 Jahren im Kirchenvorstand, hier habe ich z. Zt. auch den Vorsitz. Ich bin gerne bereit meine Erfahrung auch weiterhin in die Arbeit des Kirchenvorstandes einzubringen. Mein Schwerpunkt liegt in der Kinder- und Jugendarbeit, besonders die Arbeit in Bezug auf die Kindertagesstätte. Hier bin ich auch Mitglied im Vorstand des Trägerausschusses evangelischer Träger im Dekanat Darmstadt-Stadt. Ich arbeite auch in der Anwenderkonferenz der EKHN für Qualitätsentwicklung in KiTas mit, und vertrete die Träger der hessischen KiTas in der Fachgruppe KiTa bei der EKHN.

Herbert E. Gunkel
(*1945 in Darmstadt), StD a.D. Gelernter Buchdrucker, nach Studium und Referendariat zunächst Theol. Jugendbildungsreferent, danach als Lehrer an Berufsschulen (Wiesbaden/Darmstadt) sowie im Staatl. Schulamt tätig. Langjährig ehrenamtlich in ev. Jugend-, Schüler-, Israel- und Ost-West Begegnungsarbeit sowie in Dekanats- und Kirchensynode. Vorstandsarbeit in Erzieher- und Lehrerverbänden sowie Betroffeneninitiativen. Meine Interessen sind neben Kunst und Kultur, Literatur und Reisen; Dialog der Religionen, Diakonie, Seelsorge, gesellschaftliche Verantwortung u.a. für Leben im Alter. Mein Engagement ist getragen von einer Berufung in der Nachfolge Jesu und fröhlicher Bereitschaft zur Solidarität. Weil Menschen, Menschen brauchen.

Holger Hartmann
49 Jahre, Diplom- Volkswirt, über meinen Sohn habe ich die wunderbare Atmosphäre unserer Gemeinde mit Kindergarten, Kinderkirche und Sternekinder entdecken dürfen. Ich empfinde uns als außergewöhnlich offen, harmonisch lebendig und vielfältig. Gerne habe ich seinerzeit das Vorstandsamt übernommen, um die Gemeinde zu unterstützen und mit meinen Kenntnissen und Fähigkeiten mit zu gestalten. Sehr gerne würde ich das im so produktiven und engagierten Kirchenvorstand und den Ausschüssen fortsetzen, um die anstehenden Herausforderungen im Bereich Wachstum durch neue Wohngebiete, Gemeindefinanzen, aber auch der alltäglichen organisatorischen Aufgaben zu meistern, so dass sich alle im christlichen Sinne bei uns jederzeit aufgehoben und wohl fühlen.

Helga Joswig
Efeu_500pxSie schätzt die Gottesdienste in der Andreasgemeinde, die lebhaften Gesprächsrunden im Anschluss, sowie besonders das Angebot der Einzelkelche bei der Feier des Abendmahls.
Gerne möchte sie sich in der Gemeinde und im Kirchenvorstand engagieren und zwar insbesondere für die Arbeit mit Seniorinnen und Senioren.
(Formuliert von K. Böhmer in Absprache)

Heiko Schock
Ich bin Jahrgang 1971, von Beruf Informatiker, seit fast 10 Jahren verheiratet und Vater einer Tochter. Dank dem Kindergarten der Andreasgemeinde, den meine Tochter besuchte, lernte ich eine offene und für mich sehr attraktive Gemeinde kennen. Ich freue mich über die vielen netten Menschen, die ich hier kennen lernen durfte und immer wieder gerne treffe. Für Sie möchte ich mich für die Lebendigkeit dieser Gemeinschaft sowie für deren Attraktivität auch für jüngere Mitglieder einsetzen. Dafür arbeite ich an dem Internet-Auftritt der Gemeinde und möchte mich als Kirchenvorstand verstärkt dem Thema Öffentlichkeitsarbeit widmen.

Hannelore Schulz
Ich habe mich vor über 10 Jahren umgemeinden lassen und die Andreasgemeinde als meine Gemeinde gewählt. Mein Anliegen ist, das, was den Geist der Andreasgemeinde ausmacht, zu erhalten und zu vertiefen. Dazu gehört: Die Andreasgemeinde lässt Gemeinschaft erleben in unterschiedlichen Formen, Gottesdiensten, Festen, Meditationen, Tanz,…Private und politische Erfahrungen, Sorgen, Leid, Trauer, Ängste, Friedlosigkeit…dürfen vorkommen und werden im Licht der Bibel neu angesehen, so dass Menschen gestärkt mit neuem Mut in ihren Alltag zurückkehren können. Ich bin seit gut einem Jahr im KV, habe diese gemeinsame Arbeit schätzen gelernt und tue sie gerne.

Edith Schuster-Haug
Mein Name ist Edith Schuster-Haug (M. A.), ich bin Jahrgang 1950, verheiratet und habe zwei Töchter. Zum 1.7.2015 gehe ich offiziell in Ruhestand und freue mich auf (neue) Herausforderungen. Ich erlebe die Evangelische Andreasgemeinde als offene und gastfreundliche Gemeinde. Spiritualität und politisches Engagement gehören für mich zusammen, und daher ist für mich die Andreasgemeinde ein Stück Heimat. Gern will ich mich weiterhin engagieren und freue mich auf vielfältige Begegnungen.

Ulrike Thamm
Ich heiße Ulrike Thamm, bin 45 Jahre alt und gelernte Kauffrau im Einzelhandel. Mit meinem Lebenspartner und unseren beiden Kindern (Cedric & Clara) lebe ich seit fünf Jahren in Darmstadt.
Cedric ist 14 Jahre alt und behindert. Clara ist 6 Jahre alt und geht seit diesem Jahr zur Schule. Durch ihre Kindergartenzeit im Kinderhaus Bessungen habe ich viele liebe und hilfsbereite Menschen aus der Gemeinde kennengelernt. Die Andreasgemeinde ist ein Teil meines Lebens und ich fühle mich hier sehr wohl. Deshalb will ich mich mit meinen Möglichkeiten, Erfahrungen und Fähigkeiten sehr gerne in die Kirchenvorstandsarbeit einbringen.

Alexander von Tucher
Als geborener Nürnberger, Jahrgang 1969, lebe ich nun seit fast 24 Jahren in Darmstadt, die meiste Zeit davon in Eberstadt. Ich bin verheiratet und habe 2 Töchter im Alter von 7 und 10 Jahren. Ich kandidiere bereits zum zweiten Mal, weil es mir Spaß macht, in der Gemeinschaft der Gemeinde und des Kirchenvorstands zu arbeiten. Unsere Familie fühlt sich in der Andreasgemeinde gut aufgehoben und zuhause – und für sein Zuhause tut man auch gerne etwas! Ich möchte mich selbst, Teamgeist, Muskelkraft (wenn es mal was zu schleppen gibt) und finanziellen Sachverstand (durch meine kaufmännische Ausbildung und Beruf) einbringen.

Nana Amma Yeboah
Jahrgang: 1989, geboren in Ghana. Seit 2002 in Deutschland, seitdem Mitglied der Andreasgemeinde. 1. Staatsexamen: Lehramt an Sonderschulen (evangelische Theologie als 1. Unterrichtsfach). Meiner Meinung nach ist die Andreasgemeinde ein Ort der Begegnung der kulturellen sowie der religiösen Vielfalt. Sie ermöglicht dadurch einen Perspektivwechsel, welcher wiederum eine Offenheit gegenüber dem Fremden und dem Unbekannten schafft. Ich würde mich gerne da einsetzen wollen, wo ich gebraucht werde.

 

Grafik (Meine Wahl!): www.ekhn.de
Design (Plus Teppich): fazit-image.de
Fotos: Sissel Preuss-Zimmerling

Gottesdienst mit Amnesty international

Gottesdienst am Karfreitag 03.04.2015 gemeinsam mit Amnesty international  zum Thema der aktuellen Kampagne „Stop Folter“

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Folter: Angriff auf die Menschenwürde

Folter gehört zu den schlimmsten Verbrechen, die Menschen angetan werden können. Sie ist ein fundamentaler Angriff auf die Würde des Menschen. Wer gefoltert wird, verliert einen Teil seines Menschseins.

Im Mai 2014 startete Amnesty International die globale Kampagne Stop Folter. Vor 30 Jahren wurde die Antifolterkonvention der UN verabschiedet, welche in 155 von 193 Staaten ratifiziert worden ist. Recherchen von Amnesty International konnten zeigen, dass dennoch in 141 Staaten weiterhin Folter und Misshandlung stattfinden.

Amnesty International Darmstadt beteiligt sich mit verschiedenen Aktivitäten an der Kampagne. Im Rahmen des Gottesdienstes möchte AI Darmstadt die zentralen Anliegen darstellen, konkrete Einzelfälle vorstellen, aber auch zeigen, wie Folter verhindert werden kann.

Seit dem 23.3.2015 informiert Amnesty International im Rahmen einer Ausstellung im Foyer der Andreasgemeinde über das Thema Folter.
Die Ausstellung ist zu folgenden Zeiten zugänglich:  Gründonnerstag von 9.00-12.00 und 16.00 – 20.00 Uhr, Karfreitag bis Ostermontag von 9.00-12.00 Uhr und nach Vereinbarung.

Weitere Informationen und Bildmaterial:
http://www.stopfolter.de
http://www.amnesty-darmstadt.de

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