Archiv der Kategorie: Allgemein

Licht der Hoffnung und Ökumenisches Glockenläuten

Jeden Abend um 19.30 Uhr läuten wir in der Andreasgemeinde nun die Glocken.

Wir laden dazu ein,
in dieser Zeit eine Kerze anzuzünden,
ans Fenster zu stellen und zu beten.
Da, wo wir jeweils gerade sind.

Wir halten Abstand
und sind doch im Bitten und Beten verbunden.
Wir bitten für uns, für andere und für die Welt.

Wir vertrauen:
Gott segnet uns und schenkt uns Kraft, Liebe und Besonnenheit.

Bleiben Sie behütet.
Ihr Kirchenvorstand 5. April 2020

 

Video Grußwort am 29.3.2020

Text der Videobotschaft zum nachlesen:

Ich bin Karin Böhmer. Ich bin Pfarrerin hier in der Andreasgemeinde.

Mein Name ist Gudrun Goy. Ich bin Seelsorgerin für Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Wir senden Ihnen und Euch einen Gruß!
Aus dem Kirchsaal von der Andreasgemeinde.

Wir müssen immer noch Abstand halten.
Und es gibt viele neue Regeln.
Damit wir und andere Menschen gesund bleiben.
Wir dürfen z.B. nur noch zu Zweit unterwegs sein.
Vieles ist neu und anders.
Das macht unsicher.
Und manchmal auch ein bisschen Angst.
Mancher fühlt sich einsam.

So ist es auch Josua gegangen.
Einem Mann aus der Bibel.
Er hat eine große Aufgabe.
Er soll die Menschen vom Volk Israel in ein neues Land bringen.
Josua ist unsicher.
Er fürchtet sich.
Er fühlt sich alleine.
Doch da sagt Gott zu Josua:
Ich lasse Dich nicht fallen und ich verlasse Dich nicht.

Das heißt:
Gott verspricht Josua: Ich halte dich. Ich bleibe bei Dir.
Wenn du dich alleine fühlst.
Dann bin ich an deiner Seite.
Wenn du unsicher bist.
Dann gebe ich Dir Kraft.
Ich halte zu dir.
Und wenn du Angst hast,
Dann bin ich da.
Zusammen schaffen wir das.

Und Josua bekommt Mut.
Er hat das Vertrauen: Gott ist da.
Das stärkt Josua.
Er schafft die Aufgabe.
Er führt die Menschen ins neue Land.
Zusammen mit Gott.
So, wie Gott es versprochen hat.

Zusammen mit Gott passiert viel.
Auch jetzt.
Auch in unserer Zeit.
Da helfen Menschen anderen Menschen.

Zum Beispiel in der Nachbarschaft:
Da kaufen die Einen für die Anderen ein. Oder sie holen Medikamente in der Apotheke.

Erzieherinnen und Erzieher schicken Kindern Rätsel und Geschichten. Damit die Zeit vergeht.

Ärzte, Ärztinnen und Pflegekräfte sind für die Kranken da. Mit viel, viel Einsatz.

Betreuer und Betreuerinnen unterstützen die Menschen in Wohneinrichtungen.
Eltern sind zu Hause für ihre Lieben da.
Sie alle teilen das Leben.
Wie es gerade ist.

Menschen halten zusammen aus.
Das ist manchmal anstrengend.
Aber mit Geduld klappt es: in Familien, in Wohneinrichtungen und anderswo.

In all dem sehe ich Kraft.
Kraft, die Gott uns schenkt.
Kraft mit der Gott uns stärkt.
Gegen die Unsicherheit und die Angst.

Und im Vertrauen: Gott bleibt da!
Dieses Vertrauen hat Josua gespürt.
Und wir wünschen dieses Vertrauen uns, Ihnen und Euch:

Gott hält Dich! Gott bleibt bei Dir!

 

Pfarrerin Karin Böhmer
Ev. AndreasgemeindeTel: 06151-63625
E-Mail:

Pfarrerin Gudrun Goy
Seelsorge mit Menschen mit Lernschwierigkeiten im Dekanat Darmstadt/ Fachberatung Inklusion
Tel: 06151-64976 E-Mail:

Gemeindezentrum vorläufig geschlossen.

Das Gemeindezentrum der Ev. Andreasgemeinde bleibt wegen des Coronavirus vorläufig geschlossen.

Es finden keine Veranstaltungen und Gottesdienste statt.

Abstand halten und verbunden bleiben

Am Mittwoch um 18 Uhr und am Sonntag um 10 Uhr läuten wir in der Andreasgemeinde die Glocken.

Wir laden dazu ein, in dieser Zeit zu beten. Da, wo wir dann jeweils gerade sind. Im Gebet sind wir dann verbunden.

Wir beten für uns, für andere und für die Welt.

Wir sind für Sie erreichbar!

Pfarrerin Karin Böhmer
Ev. Andreasgemeinde
Tel: 06151-63625
E-Mail:

Pfarrerin Gudrun Goy
Seelsorge mit Menschen mit Lernschwierigkeiten im Dekanat Darmstadt/ Fachberatung Inklusion Propstei Starkenburg
Tel: 06151-64976
E-Mail:

Gemeindepädagoge Andreas Schitt
Tel: 06151-6594770
E-Mail:

Aktuelles auch unter:
Ev. Kirche in Hessen und Nassau: www.ekhn.de

Bleiben Sie behütet.

Grußwort zu Coronazeiten

Text der Videobotschaft zum nachlesen:

Pfarrerin Karin Böhmer und Pfarrerin Gudrun Goy

Wir grüßen Sie und Euch alle aus dem Gemeindezentrum der Andreasgemeinde!
Wir alle müssen jetzt Abstand halten wegen dem Corona-Virus.
Aber wir sind telefonisch erreichbar!
Und wir sind in Gedanken und im Gebet zusammen mit Euch und mit Ihnen und mit Gott.
Gott schenkt uns Kraft, Liebe und Besonnenheit. So steht es in der Bibel.
Besonnen sein bedeutet: Ruhe behalten und alles tun, damit wir und andere gesund bleiben.
Dazu wünschen wir uns allen die Kraft und die Liebe von Gott.
Kraft und Liebe bekommen wir auch, wenn wir zusammen beten.

Am Mittwoch um 18 Uhr
und am Sonntag um 10 Uhr
läuten wir in der Andreasgemeinde die Glocken.
Wir laden dazu ein, in dieser Zeit zu beten. Da, wo wir dann gerade sind.

Im Gebet sind wir dann verbunden.
Wir beten für uns, für andere und für die Welt.
Wir vertrauen: Gott segnet uns und schenkt uns Kraft, Liebe und Besonnenheit.

Bleibt behütet!

Pfarrerin Karin Böhmer
Ev. AndreasgemeindeTel: 06151-63625
E-Mail:

Pfarrerin Gudrun Goy
Seelsorge mit Menschen mit Lernschwierigkeiten im Dekanat Darmstadt/ Fachberatung Inklusion
Tel: 06151-64976 E-Mail:

Aktuelle Entscheidung wegen des Corona-Virus

Der Kirchenvorstand der Andreasgemeinde hat im Umlaufbeschluss festgelegt, dass bis zum 31.03.2020 alle Veranstaltungen der Andreasgemeinde außer den Gottesdiensten und der Andacht am 26.3. ausfallen.

Dies betrifft insbesondere die KÜK und den Teenclub morgen am 14.03.

Über das weitere Vorgehen entscheidet der KV in seiner Sitzung am 26.3. und gibt dies dann bekannt.

Von dieser Entscheidung nicht betroffen ist das Kinderhaus Bessungen, hier entscheidet das Dekanat in Abstimmung mit den entsprechenden staatlichen und städtischen Stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Karlheinz Friedrich
Vorsitzender des Kirchenvorstandes der evangelischen Andreasgemeinde Darmstadt

Grußwort von Karin Böhmer

Liebe Leserinnen und Leser,

an einem Vormittag auf der Konfirmandenfreizeit im Februar wurden die Jugendlichen gebeten, sich im Laufe des Tages einen Gegenstand zu suchen, der für sie mit Jesus zu tun hat. Da kamen viele unterschiedliche Dinge zusammen: Zweige aus dem Wald, die ein Kreuz bildeten, ein Stein vom Burghof, vom Frühstück ein Stück Brot, eine kleine Reise- Bibel, eine Kerze aus der Burgkapelle. Ein Jugendlicher zeigte sogar auf seine Uhr und sagte „Jesus ist zeitlos“.

Welches Symbol hätten Sie ausgesucht?
Ein Hase wäre wohl nicht dabei gewesen. Und das, obwohl er fest verbunden ist mit dem zentralen Fest unseres Glaubens: dem Osterfest und damit auch mit Jesus. In Byzanz, einer Wiege der christlichen Kirche, war der Hase das Tiersymbol für Jesus Christus. Darstellungen von Hasen finden sich als Motiv auf Reliefs, Tonlämpchen und Epitaphen aus dieser Zeit des frühen Christentums. Da ein Hase nur sehr kleine Augenlider hat, sieht es so aus, als ob er mit offenen Augen schläft. Damit erinnert er an Jesus, der selbst durch den Tod nicht entschlafen ist. So gilt der Hase als Sinnbild für die Auferstehung Christi und schmückt zu Recht so manchen Ostertisch und Osterstrauß. Als ein kleines Zeichen für die große Hoffnung, auf die wir jetzt in der Passionszeit zugehen:
„Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden“, so grüßen wir uns bis heute in den Gottesdiensten am Ostermorgen. Ich vertraue auf die Kraft, die in dieser Osterfreude steckt. Die Kraft der Auferstehung. Sie wächst aus der tiefen Sehnsucht nach einer menschenfreundlichen Welt und will unsere Zuversicht stärken: Ein Miteinander in Frieden und gegenseitiger Achtung ist möglich.
Das Osterfest ermuntert uns, zu entdecken, wieviel Kraft und Mut und Können dafür in uns selbst steckt – und in unseren Familien, Freundeskreisen und Gemeinschaften.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit im Frühling, bestärkende Begegnungen hier und da – auf Ostern hin.

Ihre Pfarrerin
Karin Böhmer

Grußwort von Karin Böhmer

Liebe Leserinnen und Leser,

„Komm, lass uns den Frieden suchen!“

Unter diesem Motto haben wir am 1. September ein großes Sommerfest und den 50. Geburtstag unseres Kinderhauses gefeiert. Dabei ist das bunte Web-Stück entstanden, von dem Sie einen Ausschnitt vorne auf dem Deckblatt dieses Gemeindebriefes sehen können.

Was ist Frieden? Wo finde ich ihn? Was kann ich tun, dass Frieden wird? Wo suche ich nach Frieden? Alle waren eingeladen, ihre Gedanken dazu mit Stoffstreifen in einen großen Webrahmen einzuweben, der das ganze Fest über im Innenhof stand. Eine schöne und kreative Aktion!

Eine hatte die Idee dazu, ein anderer hat einen stabilen großen Rahmen gebaut und mit viel Geschick Kettfäden hinein gespannt, so dass ein Webrahmen daraus entstand. Wieder ein anderer hat den Rahmen auf Füße gestellt, so dass er stehen konnte. Mehrere haben viele bunte Stoff-Streifen zurechtgeschnitten und -gerissen, aus Stoffresten, die wieder andere übrig hatten. Zwei haben im Innenhof bei dem Webrahmen gestanden und dazu ermuntert, sich am Weben zu beteiligen.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben sich ihre Friedens-Fäden ausgesucht und geduldig eingewoben. Ein bunter, fest geknüpfter Friedensteppich ist daraus entstanden mit Wünschen, Hoffnungen und Botschaften. Ein Gemeinschaftswerk, das uns sehen lässt: Frieden kann da entstehen, wo wir uns miteinander verbinden.

„Komm, lass uns den Frieden suchen!“

Jetzt, drei Monate später, gehen wir auf das nächste große Fest zu: Weihnachten. Auf unserer Suche nach Frieden will seine Botschaft unseren Füßen eine Richtung geben: zum Kind in der Krippe hin. In diesem Gotteskind Jesus finden wir den Frieden, den wir suchen und noch mehr: die Phantasie, die wir brauchen, um ihn geduldig und kreativ hineinzuweben in unsere Welt.

Ich wünsche Ihnen allen frohe und friedliche Festtage und ein geseg-
netes neues Jahr 2020.

Ihre Pfarrerin
Karin Böhmer

Grußwort von Karin Böhmer

Liebe Leserinnen und Leser,

vor einiger Zeit bekamen wir hier im Gemeindezentrum besonderen Besuch, der mich einen vertrauten Ort mit neuen Augen hat sehen lassen. Die Besucherin, eine Professorin der Hochschule Geisenheim, hatte darum gebeten unseren Innenhof einmal persönlich in Augenschein nehmen zu dürfen. Sie unterrichtet in Geisenheim „Geschichte der Gartenkunst und Denkmalpflege“ und recherchiert aktuell zu historischen Freiflächen aus der Nachkriegszeit, also Parks, Gärten, Höfe und Plätze. Unser Innenhof, so stellte sich dabei heraus, wurde von dem bekannten Gartenarchitekten Herbert Heise angelegt, der in Darmstadt noch weitere Anlagen geschaffen hat, unter anderem in der TU Lichtwiese.

Gartenkunst, Denkmalpflege – unter diesen Gesichtspunkten hatte ich den Innenhof bisher nie betrachtet! Und das, obwohl er zu meinen Lieblingsorten in unserem Gemeindezentrum gehört.

Da ich das Privileg habe, in direkter Nachbarschaft zu wohnen, nehme ich mir immer mal wieder Zeit, mich auf eine der Bänke dort zu setzen, den Blick schweifen zu lassen und die Atmosphäre dieses besonderen Gartens zu genießen: das leise Plätschern des Brunnens, die schönen Gräser, wie sie sich im Wind wiegen, den leicht schillernden Olivenbaum vor dem Glockenturm, der schon so viele kalte Winter überstanden hat (und sich hoffentlich weiter wohl fühlt an diesem Ort) und aktuell den Weinstock, der satte reife Weintrauben trägt.

Natürlich ist der Innenhof auch ein Ort, an dem es viel zu tun gibt: Hecken schneiden, Unkraut jäten, Blumen gießen, um nur einiges zu nennen. Und ich bedaure es oft, meinerseits nicht mehr Zeit dafür zu haben. Für offene Innenhof-Nachmittage zum Beispiel, bei denen Menschen zusammenkommen zum Kaffee trinken, Unkraut zupfen
und zu Gesprächen über Gott und die Welt.

Und doch: Der Besuch aus Geisenheim hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, einfach mal das Schöne und Einzigartige wahrzunehmen und zu genießen – ohne „Wenn und Aber“ und „Eigentlich müssten wir mal…“ den Blick auf das zu lenken, was da ist. Sich freuen und dankbar sein.

Ein Kunstwerk im Innenhof, dessen zehnjähriges Jubiläum wir in diesem Jahr feiern, lädt ebenfalls dazu ein: der Ohrenstein von Manfred Weschke mit seiner Inschrift „Ich bin ganz Ohr“.

In diesem Sinne ein gesegnetes Erntedank und einen schönen Herbst,

Ihre/Eure Pfarrerin
Karin Böhmer

Sandstein psychedelisch

Ausstellung mit Fotografien aus dem Antelope Canyon von Siegmund Krieger

Vernissage ist am Pfingstsonntag 9. Juni 2019 um 17.30 Uhr
Die Ausstellung ist noch bis zum 4. August 2019 im Gemeindezentrum zu sehen.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag und Freitag von 10 – 12 Uhr, Donnerstag 16.30 – 17.30 Uhr (bitte im Gemeindebüro klingeln), sowie sonntags nach den Gottesdiensten

Fotos: S,Krieger